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Ein richtiges Signal

von Karl D. Bredthauer

Unter den Augen der Weltöffentlichkeit bereite Washington einen neuen Feldzug gegen den Irak vor - und im deutschen Wahlkampf komme das Thema nicht vor! Obwohl die Bundesrepublik zu den engsten Verbündeten der Vereinigten Staaten zählt und obwohl sie, wie im Golfkrieg von 1991, auch diesmal als Drehkreuz der amerikanischen Mittelostoperationen zu dienen hätte. Etwa so hörte man es vor dem 5. August 2002. Dann eröffnete Gerhard Schröder in Hannover die "heiße Phase" des Wahlkampfs. Die überraschte Öffentlichkeit erfuhr, die SPD-Führung habe beschlossen, eine deutsche Beteiligung an Kriegshandlungen gegen Bagdad abzulehnen. Weil die NATO unmittelbar nach der Bundestagswahl am 23.

(aus: »Blätter« 9/2002, Seite 1031-1033)
Themen: Krieg und Frieden, Demokratie und Parteien

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