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Polens Watergate

von Richard Heimann

Pressefreiheit gibt es in Polen seit fast 14 Jahren. Doch die alten Reflexe der Konspiration funktionieren unter unbestechlichen Journalisten immer noch. Im Juli letzten Jahres konferierte Adam Michnik, Chefredakteur der größten Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“ und ehemaliger Untergrundkämpfer der Solidarność, mit seinen engsten Mitarbeitern nur noch auf den Terrassen des Verlagshauses. Redaktionstelefone und Handys waren tabu. Man befürchtete Wanzen, installiert von höchster Regierungsstelle. Was war geschehen?

(aus: »Blätter« 4/2003, Seite 398-400)
Themen: Medien, Europa und Recht

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