Familialismus und Generationenkrieg | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Familialismus und Generationenkrieg

von Matthias Möhring-Hesse

Mehr oder weniger "Junge" profilieren sich gegenwärtig als Sprecher der jüngeren Generation – und skandalisieren die vermeintliche Überforderung der Jungen durch die Alten. Doch sie stoßen auf Widerspruch: Die jetzt Alten hätten den Generationenvertrag immerhin noch in beiden Richtungen erfüllt, hätten nicht nur die Lasten der damals Alten getragen, sondern auch Kinder gezeugt, versorgt und erzogen.

"Wenn schon Generationengerechtigkeit, dann", so schallt es den aufmüpfigen Jungen entgegen, "macht ihr erst einmal Kinder!" Spätestens damit ist der Zusammenhang von Familienpolitik und Generationengerechtigkeit hergestellt.

(aus: »Blätter« 12/2003, Seite 1435-1438)
Themen: Sozialpolitik und Feminismus

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