Instrumenteller Multilateralismus und servile Rezeption: der Irak, die USA und Europa | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Instrumenteller Multilateralismus und servile Rezeption: der Irak, die USA und Europa

von August Pradetto

Peter Bender betitelte Anfang der 80er Jahre ein Buch „Das Ende des ideologischen Zeitalters“.1 Es handelt von der Pragmatisierung der Außenpolitik der Großmächte und des Verhältnisses zwischen den Blöcken in den beiden voraufgegangenen Jahrzehnten. Diese Zeit der „normalen Politik“ (Dahrendorf) ist vorbei. Das definitive Ende der Bipolarität und der Aufstieg der USA zur „Hypermacht“ mit globaler power projection hat nicht nur der ökonomischen Globalisierung einen neuen Schub versetzt, sondern eine neue Phase der „außergewöhnlichen Politik“ (ders.) eingeleitet, in der die Verfasstheit und die Spielregeln einer neuen Ordnung erst noch festgeschrieben werden.

(aus: »Blätter« 2/2003, Seite 163-174)
Themen: Außenpolitik, Europa und USA

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