Kolumbien: Wenig Frieden, viel Krieg | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kolumbien: Wenig Frieden, viel Krieg

von Gerhard Drekonja-Kornat

Ein Präsident, der nach außen die Schüchternheit eines Gymnasiasten ausstrahlt. Eine Frau als Verteidigungsminister (Marta Lucía Ramírez) – erstmals in der Geschichte Kolumbiens. Sechs weitere Frauen auf Ministerposten, darunter Carolina Barco im Außenamt, deren Mutter US-Bürgerin ist. Sieht so der „rechtsautoritäre Ruck“ aus, den Kolumbien nach Interpretation mancher europäischer Beobachter nach dem überraschenden Wahlsieg des Außenseiters Álvaro Uribe Vélez im Mai 2002 erfährt? 53% der Urnengänger hatten für ihn gestimmt, weil Uribe, formaliter dem Partido Liberal verpflichtet, die Pazifizierung des Landes versprochen hatte.

(aus: »Blätter« 2/2003, Seite 217-225)
Themen: Lateinamerika, Demokratie und Krieg und Frieden

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