Migrationspolitische Eiszeit | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Migrationspolitische Eiszeit

von Eberhard Seidel

Die Deutschen sind Meister der Verdrängung. Seit knapp 50 Jahren nimmt die Bundesrepublik im europäischen Vergleich die meisten Einwanderer auf. Rund 25 Millionen Menschen ließen sich seit 1955, als mit Italien das erste Anwerbeabkommen abgeschlossen wurde, zumindest vorübergehend in Deutschland nieder. Sie sind 25 Millionen Gründe, mit einem Gesetz zu regeln, wer unter welchen Bedingungen und mit welcher Perspektive kommen darf. Entgegen aller Realitäten weigert sich die deutsche Gesellschaft dennoch, die sicht- und greifbaren Tatsachen anzuerkennen.

(aus: »Blätter« 2/2003, Seite 198-201)
Themen: Parteien, Demokratie und Migration

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