Stiefkind Ost | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Stiefkind Ost

von Reinhold Kowalski

Seit 1998 stagniert und divergiert der Aufholprozess der ostdeutschen Wirtschaft gegenüber dem westdeutschen Produktivitäts- und Einkommensniveau. Bereits 1996 hatte das ostdeutsche BIP je Einwohner 61,4% des westdeutschen Werts erreicht; 2002 lag es noch immer auf diesem Niveau. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Zahl der ostdeutschen Einwohner von 1998 bis 2001 um 329 000 oder 2,1% kontinuierlich verminderte. Kanzler Schröder erklärt die gegenwärtige internationale Wirtschaftskrise zur Hauptursache für diese ungünstige Entwicklung.

(aus: »Blätter« 2/2003, Seite 235-237)
Themen: Wirtschaft und Ostdeutschland

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