Chinas Führungswechsel | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Chinas Führungswechsel

von William Pfaff

Führungswechsel und Wirtschaftsreformen beherrschten die westliche Berichterstattung über den 16. Kongress der Chinesischen Kommunistischen Partei. Dagegen ist nichts einzuwenden, doch selbst Chinesen würden zugeben, dass es sich bei diesen Dingen um Äußerlichkeiten handelt.

Von keinem der Funktionäre aus der zweiten Riege, die jetzt in die oberste Führung berufen wurden, darf man fundamentale Veränderungen des zwischen Parteidiktatur und Parteichaos schwankenden Systems erwarten. Und Jiang Zemin bleibt als Graue Eminenz die oberste Autorität in der Partei: Die Herrschaft eines „Kaisers“ endet nun einmal nur durch Tod oder Umsturz.

(aus: »Blätter« 1/2003, Seite 35-36)
Themen: Asien und Geschichte

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