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Verdrängtes NS-Gedenken

von Rolf Surmann

Jena steht vor einem großen Ereignis. "Das erste Denkmal für die Opfer der SED-Diktatur" soll dort aufgestellt werden. So lautete auch der (Unter-)Titel eines Kommentars in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (30.5.2003), in dem sich Michael Jeismann unter diesen Vorzeichen mit dem Angebot eines in den USA zu Geld gekommenen ehemaligen DDR-Staatsangehörigen auseinandersetzt, ein nationales Mahnmal für die 400 000 in der DDR Verfolgten zu finanzieren. Angesichts einer Situation, in der nach Jeismann die alte Heimat mehr als genug mit den neuen Herausforderungen zu tun habe und die Erinnerung an die DDR Erinnerung sein lasse, sei dies ein zumindest erwägenswertes Angebot.

(aus: »Blätter« 7/2003, Seite 794-797)
Themen: Nationalsozialismus, Kultur und Ostdeutschland

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