Islam und Islamismuskritik in Deutschland | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Islam und Islamismuskritik in Deutschland

Zwischen Blauäugigkeit und Dämonisierung

von Eberhard Seidel

Der Islam weckt Emotionen. Spätestens seit der iranische Revolutionsführer Ajatollah Khomeini und die Mullahs 1979 im Iran gewaltsam die Macht übernommen haben und 1989 eine Todes-Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie verhängt hatten. Vorbei ist die Zeit, zu der sich die europäischen Gesellschaften eine neutrale oder exotistische Haltung gegenüber dem Islam leisten konnten. Denn mit dem Erstarken radikalislamistischer Strömungen keimen vielerorts Ängste, ob diese totalitäre Bewegung oder gar der Islam selbst zu einer Gefahr für den Westen werden könnte. Das Unbehagen wurde mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und den zahlreichen Nachfolgetaten nicht weniger.

(aus: »Blätter« 11/2003, Seite 1351-1360)
Themen: Religion

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