Ein 'Zentrum gegen Vertreibungen' würde der kritischen Aufarbeitung der Vergangenheit nicht nutzen | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Ein 'Zentrum gegen Vertreibungen' würde der kritischen Aufarbeitung der Vergangenheit nicht nutzen

Erklärung internationaler Wissenschaftler/innen vom 10. August 2003 (Wortlaut)

Kaum eines Themas wurde in der Geschichte der Bundesrepublik so umfassend erinnert und gedacht wie der Flucht und Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. In fast jeder deutschen Stadt steht ein Gedenkstein, fast überall erinnern lokale Mahnmale an diesen Teil der deutschen Geschichte. Die wissenschaftliche Forschung zum Thema war von Beginn an umfangreich, wie auch die literarische Verarbeitung und die öffentliche Auseinandersetzung.

Ungeachtet dessen steht das Thema Flucht und Vertreibung heute wieder auf der politischen Agenda. Ein "Zentrum gegen Vertreibungen" soll entstehen, in dem Erinnern und Gedenken ihren Platz bekommen sollen.

(aus: »Blätter« 10/2003, Seite 1279-1280)
Themen: Migration

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