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BSV vor dem Aus

Der Kampf um die Schülervertretung

von Benjamin-Immanuel Hoff und Silke Müter-Goldberg

Stellvertretend für zehn Millionen Schülerinnen und Schüler im allgemeinund berufsbildenden Schulwesen gründeten 90 Jugendliche am 24./25. März 1984 eine bundesweite Interessenvertretung. Doch im 20. Jahr nach ihrer Gründung hat die BundesschülerInnenvertretung (BSV) faktisch aufgehört zu existieren. Das konkurrierende Projekt "Bundesschülerkonferenz" vereinigt mittlerweile die Mehrheit der Landesschülervertretungen (LSVen) und Landesschülerräte (LSR). Politisch verbindet sich damit ein Roll-Back emanzipatorischer SV-Arbeit: Gefördert durch verschiedene Kultusministerien geht die Bundesschülerkonferenz einen Weg von der Interessenvertretungspolitik für Schülerinnen und Schüler zurück zur Schülermitverwaltung (SMV), wie sie bis in die 60er und 70er Jahren prägend war.

(aus: »Blätter« 12/2004, Seite 1494-1503)
Themen: Arbeit und Bildungspolitik

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