Kolumbianisches Wunder | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kolumbianisches Wunder

von Gerhard Drekonja-Kornat

Die harte Hand des kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe, an der Macht seit Februar 2002, erzielt tatsächlich vorzeigbare Resultate: Es wird heute deutlich weniger entführt und Kolumbiens Bürger trauen sich wieder auf die Überlandstraßen, wenn auch vorsichtig in von Schützenpanzern begleiteten Konvois. Dank der Operation Orion konnte im Sommer 2003 auf Medellins Stadthügeln das Slumviertel Comuna 13 zurückerobert werden. Da die Streitkräfte mit offensivem Gerät erstmals wirklich kämpfen, musste die FARCGuerilla schmerzhafte punktuelle Niederlagen einstecken. Schließlich ging auch die Hektarfläche des Koka- Anbaus deutlich zurück.

(aus: »Blätter« 1/2004, Seite 22-24)
Themen: Lateinamerika

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