Abrüstung nach dem Abrüstungskrieg | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Abrüstung nach dem Abrüstungskrieg

Kleine Erfolge und neue Risiken

von Harald Müller

Der Irakkrieg war, so das offizielle Hauptargument, ein gewaltsamer Abrüstungsakt. Die Bush-Regierung begründete die Invasion mit einer Reihe von Argumenten, die von Menschenrechtsverletzungen bis zur Neuordnung des Nahen Ostens reichten. Im Mittelpunkt stand allerdings die angebliche Notwendigkeit, den Irak daran zu hindern, seine Programme auf dem Gebiet atomarer, biologischer und chemischer Waffen sowie weit reichender Raketen weiterzuführen und womöglich Massenvernichtungswaffen an Terroristen weiterzugeben. Ein Jahr später scheint es, als sei nichts Wesentliches vorhanden gewesen, das man hätte abrüsten können.

(aus: »Blätter« 3/2004, Seite 297-307)
Themen: Asien, Afrika und Naher & Mittlerer Osten

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