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Ethnonationalismus in Sri Lanka

von John P. Neelsen

Sri Lanka, jene Insel südlich von Indien mit ihren 19 Millionen Einwohnern, früher Paradies für Gewürze, heute Anziehungspunkt für Touristen und wegen seiner demokratischen Institutionen gepriesen, wurde zunächst von Sozialwissenschaftlern als Modell gesellschaftlicher Entwicklung entdeckt – vor allem aufgrund seiner religiösen Vielfalt aus Buddhisten (69 Prozent), Hindus (15 Prozent), Christen und Muslimen (je 7 Prozent) aber auch als Vielvölkerstaat aus indogermanischen Singhalesen (74 Prozent), Sri Lanka Tamilen (12 Prozent), Indian Tamils im Plantagenhochland (6 Prozent) und den ebenfalls Tamil sprechenden Moors (Arabern, Persern, Malayen).

(aus: »Blätter« 5/2004, Seite 532-536)
Themen: Asien, Demokratie und Krieg und Frieden

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