Das Kartell der Grünen Gentechnik | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Das Kartell der Grünen Gentechnik

von Christoph Palme

Seit Jahren lehnen konstant über 70 Prozent der Bevölkerung in Europa gentechnisch veränderte Lebensmittel ab. Der Grund hierfür liegt in einer nüchternen Abwägung: Den ungeklärten gesundheitlichen und ökologischen Risiken etwa einer gentechnisch aufgerüsteten Tomate wird der zweifelhafte Nutzen jener "Antimatschtomaten" entgegengestellt, die schon deshalb von besonderer Haltbarkeit sein müssen, weil sie oftmals wochenlang quer durch Europa gekarrt werden. Da in Nordamerika diese Kosten-Nutzen-Diskussion nie in einer breiten Öffentlichkeit geführt wurde und Gen-Lebensmittel bis heute nicht kennzeichnungspflichtig sind, gelang dort in den letzten Jahren weitgehend lautlos die Einführung dieser Risikotechnologie.

(aus: »Blätter« 4/2005, Seite 463-473)
Themen: Technologiepolitik, Kapitalismus und Ökologie

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