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Einfalt oder Vielfalt?

Von Pressekonzentration und Selbstgleichschaltung im Zeitungswesen

von Franziska Augstein

Dass ausländische Finanzkonglomerate sich für die deutsche Presse interessieren, ist neu. Die Übernahme des Berliner Verlages durch die Finanzgruppe Veronis Suhler Stevenson und die britische Firma Mecom des Medienunternehmers David Montgomery ist deshalb ein erster Schritt in Richtung einer Pressekonzentration, wie wir sie in der Bundesrepublik noch nicht kennen.

Einen ersten Versuch, sich auf dem deutschen Markt zu etablieren, unternahm 1990 der britische Presse-Tycoon Robert Maxwell. Der war aber mehr Zeitungszar als Finanzgenie. Entsprechend wahnwitzig waren seine Transaktionen, weshalb seine expansiven Pläne mit ihm im Atlantik untergingen.

(aus: »Blätter« 12/2005, Seite 1492-1502)
Themen: Medien und Wirtschaft

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