Kirgisischer Betriebsunfall | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kirgisischer Betriebsunfall

von Alexander Warkotsch

Der ehemalige kirgisische Präsident Aksar Akajew wurde bis Mitte der 90er Jahre wegen seiner demokratischen Reformen als "Thomas Jefferson Zentralasiens" bezeichnet. Von diesem Ruf zehrte er lange – wenn auch zuletzt nicht mehr zu Recht. Mehr und mehr häufte Akajew eine enorme Macht- und Kompetenzfülle an und verwandelte das Land in eine Präsidialautokratie, in der die herrschaftliche Selbstbereicherung der Präsidentenfamilie zum Schluss keine Schamgrenzen mehr kannte.

(aus: »Blätter« 5/2005, Seite 539-542)
Themen: Asien

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