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Stellenabbau trotz Milliardengewinn

Deutsche Großbanken in der Globalisierung

von Jörn-Carsten Gottwald

Die öffentliche Empörung war groß: Kaum hatte die Deutsche Bank AG angekündigt, trotz eines Jahresgewinns von gut 2,5 Mrd. Euro mehr als 6400 Arbeitsplätze abzubauen, hagelte es Kritik. "Schweinerei" und "Gier" schallte es den Bankern entgegen. Auch vom Verlust der "Wirtschaftsethik" und einem moralisch und volkswirtschaftlich fragwürdigen Kurs war die Rede.1 Selbst der Bundeskanzler fühlte sich bemüßigt, die Spitze von Deutschlands größter Bank an die soziale Verantwortung zu erinnern, der sich der frühere Vorstandssprecher Alfred Herrhausen immer verbunden gefühlt habe. Eigentum verpflichte, ergänzten die Gewerkschaften.

(aus: »Blätter« 5/2005, Seite 609-618)
Themen: Finanzmärkte, Europa und Wirtschaft

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