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Indien - Weltmacht und Peripherie

von John P. Neelsen

Die Flutwelle im Gefolge des Seebebens vom 26. Dezember 2004 hat auch an der Ostküste Indiens zehntausende Menschen das Leben gekostet und hunderte Dörfer zerstört. Dennoch lehnte Indien, wie auch nach dem schweren Erdbeben vom 8. Oktober 2005, jeden internationalen Beistand ab. Im Gegenteil, indische Soldaten wurden zur Nothilfe in andere von der Katastrophe betroffene Länder geschickt. Neu-Delhi setzte damit ein Signal: Indien ist nicht länger hilfsbedürftiges Land der „Dritten Welt“, sondern beansprucht eine Rolle als Großmacht.

(aus: »Blätter« 11/2005, Seite 1370-1380)
Themen: Asien, Armut und Reichtum, Entwicklungspolitik und Wirtschaft

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