Ruinenlandschaft Bosnien | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Ruinenlandschaft Bosnien

von Wolf Oschlies

Im März 1992 brach unter den drei Volksgruppen Bosnien-Herzegowinas ein Krieg aus, der, neben unermesslichen materiellen Schäden, 278000 Menschenleben forderte und über drei Millionen Menschen aus ihren heimatlichen Dörfern und Städten vertrieb.1 Vor zehn Jahren wurde der Krieg schließlich durch drei Aktionen beendet – durch NATO-Bomben auf serbische Stellungen am 29. und 30. August, durch das Friedensabkommen von Dayton (Ohio) am 21. November und durch die Unterzeichnung dieses Abkommens in Paris am 14. Dezember 1995. Alle Welt war 1995 überzeugt, dass die internationale Präsenz in Bosnien sich nach ein paar Monaten erübrigen würde. Ein Jahrzehnt später besteht sie jedoch noch immer.

(aus: »Blätter« 11/2005, Seite 1298-1302)
Themen: Europa und Krieg und Frieden

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