Kongolesische Katastrophe | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kongolesische Katastrophe

Der Bürgerkrieg als Kontinentalkrieg

von Dominic Johnson

Die Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo am 30. Juli d.J. schließen einen Prozess des Übergangs zu einer parlamentarischen Demokratie, der in diesem Land länger gedauert hat als in den meisten anderen afrikanischen Staaten. Noch nie konnten die Bewohnerinnen und Bewohner des einstigen Belgisch-Kongo ihre politischen Führer frei wählen. Nach der Unabhängigkeit 1960 haben immer wieder Kriege, Krisen, Putsche und Diktaturen das Entstehen eines modernen politischen Systems verhindert. Der Wahlprozess 2006 bedeutet also, trotz all seiner Unzulänglichkeiten, einen gigantischen Schritt.

(aus: »Blätter« 8/2006, Seite 959-968)
Themen: Afrika und Krieg und Frieden

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