Afrika: Keine Entwicklung ohne Wasser | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Afrika: Keine Entwicklung ohne Wasser

von Wilhelm Sager

Im Nordosten Kenias verdorrt seit Monaten das Land, Menschen und Tiere verhungern. Die Bevölkerung muss bis zu 50 Kilometer zurücklegen, um an Wasser zu gelangen. Bereits im vergangenen Sommer litt ein Drittel an Hunger; Ärzte behandelten Zehntausende von dramatisch unterernährten Kindern. Doch nicht nur Kenia, sondern ganz Ostafrika ist von der extremen Dürre betroffen. Millionen Ostafrikaner werden von einer großen Hungersnot bedroht. Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation (FAO) sind in Kenia, Somalia, Dschibuti und Äthiopien elf Millionen Menschen dringend auf Hilfe angewiesen. Damit rückt erneut jener „Rohstoff“ ins Zentrum der Aufmerksamkeit, der mehr und mehr zum globalen Problem zu werden droht: Wasser.

(aus: »Blätter« 2/2006, Seite 228-238)
Themen: Entwicklungspolitik und Afrika

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