Opiumökonomie Afghanistan | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Opiumökonomie Afghanistan

von Matthias Adolf

Gut vier Jahre nach dem Beginn des „Antiterrorkriegs“ und dem Ende der Taliban-Herrschaft herrschen in Afghanistan nach wie vor mafiöse Strukturen. Zwar fanden im vergangenen Jahr Parlaments- und Provinzwahlen statt; doch obwohl diese mit einem Aufgebot von 100000 Sicherheitskräften geschützt wurden, gelang es den Taliban, zahlreiche Anschläge zu verüben und Kandidaten zu töten. Konkurrierende Warlords kämpfen untereinander und gegen die schwache Zentralregierung für die Errichtung regionaler „Kleinstaaten“. Angesichts des wachsenden Chaos’ stellt sich die Frage, wie der latente Kriegszustand im Land finanziert wird.

(aus: »Blätter« 1/2006, Seite 75-81)
Themen: Krieg und Frieden, Außenpolitik und Vereinte Nationen

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