Globalisierung, Armut und Gewalt | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Globalisierung, Armut und Gewalt

von Birgit Mahnkopf

Nach dem Ende des Kalten Krieges beherrschte für kurze Zeit ein optimistisches Szenario die Diskussion: Auf der Grundlage eines wachsenden Bewusstseins von der „Einen Welt“ werde ein „globales Dorf“ entstehen. Allen Menschen würden ihre Würde und gleiche Rechte garantiert. Die Verteilung der begrenzten Naturressourcen könne so gestaltet werden, dass die „Hochverbraucher“ in den Industrieländern ihre Nachfrage nach Naturressourcen deutlich reduzierten. Die benachteiligten Bewohnerinnen und Bewohner der südlichen Erdhalbkugel sollten indes in die Lage versetzt werden, endlich autonome gesellschaftliche Projekte zu verfolgen.

(aus: »Blätter« 7/2006, Seite 817-827)
Themen: Globalisierung, Armut und Reichtum, Kapitalismus und Krieg und Frieden

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