Erinnerung an den Sozialstaat | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Erinnerung an den Sozialstaat

von Martin Kutscha

Es habe „etwas Absurdes“, heute eine Kommentierung des Sozialstaatsprinzips zu schreiben, klagte unlängst die Oldenburger Wirtschaftsrechtlerin Dagmar Schiek. Der Begriff des Sozialstaates gelte als Relikt aus Zeiten, in denen es erstens noch soziale Gegensätze und zweitens etwas zu verteilen gab. Folglich erscheine der Sozialstaat auch sozialdemokratischen „Modernisierern“ als Bremsklotz beim Übergang zur „postindustriellen Gesellschaft“. „Alles was den Markt einengt, gilt als sozialromantischer Ballast, der der Anpassung entgegensteht.“1

(aus: »Blätter« 3/2006, Seite 355-364)
Themen: Sozialpolitik

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