White Australia oder der Krieg der Historiker | Blätter für deutsche und internationale Politik

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White Australia oder der Krieg der Historiker

von Wulf D. Hund

Als im Dezember 2005 rassistische Unruhen am Strand von Sydney Schlagzeilen machten, hatte der Begriff „Rasse“ in den australischen Medien Hochkonjunktur. „Rassengewalt“ und „Rassenkrieg“ wurden für die wachsende Angst vor „Rassenunruhen“ verantwortlich gemacht. Stimmen, die diese Begriffswahl kritisierten, waren in der Minderheit. Unter denen, die die Kategorie „Rasse“ in diesem Zusammenhang für unangemessen hielten, war auch der Historiker Keith Windschuttle. Unter der Schlagzeile „Es ist kein Rassenkrieg, es ist ein clash of cultures“machte er die Politik des Multikulturalismus für die Auseinandersetzungen verantwortlich.

(aus: »Blätter« 3/2006, Seite 345-353)
Themen: Rassismus, Kultur und Wissenschaft

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