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Von der Bürger-Bahn zur Börsen-Bahn

von Tim Engartner

„Bürgerbahn statt Börsenbahn“ fordert seit geraumer Zeit ein Kreis engagierter Bahnexperten.1 Doch während die Plädoyers für eine flächendeckende öffentliche Bahn ansonsten eher leise sind, wird der Ruf nach der Privatisierung des letzten deutschen Staatskonzerns immer lauter. Das politische Establishment stimmt in das von Hartmut Mehdorn dirigierte Crescendo des Bahnvorstands ein, den ehemals größten Arbeitgeber der Bundesrepublik von „den Fesseln des öffentlichen Dienst- und Haushaltsrechts“2 zu befreien und dorthin zu führen, wo die Marktmechanismen am wirkungs- und oftmals verhängnisvollsten greifen: auf das Börsenparkett.

(aus: »Blätter« 9/2006, Seite 1121-1129)
Themen: Europa, Neoliberalismus und Wirtschaft

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