Die Normalität der Kinderarmut | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die Normalität der Kinderarmut

von Christoph Butterwegge

Zum Ende dieses Jahres sorgte kurzzeitig der Kinderreport des christlichen Hilfswerks „World Vision“ für Aufsehen. Die Studie machte nicht nur deutlich, dass Kinder aus armen Familien über weit schlechtere Chancen verfügen als ihre besser gestellten Altersgenossen, sondern auch, dass sie sich ihrer Chancenlosigkeit sehr früh bewusst sind. Tatsächlich glauben heute schon viele Acht- bis Elfjährige nicht mehr an einen möglichen sozialen Aufstieg, sondern nur noch an eine Zukunft mit dem Namen „Hartz IV“. Von einer sorglosen Kindheit kann also für immer größere Teile der Gesellschaft immer weniger die Rede sein.1

(aus: »Blätter« 12/2007, Seite 1413-1416)
Themen: Armut und Reichtum, Bildungspolitik und Sozialpolitik

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