Aceh: Die Ruhe nach dem Sturm | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Aceh: Die Ruhe nach dem Sturm

von Felix Heiduk

Die Gouverneurswahlen in Aceh vom 11. Dezember 2006 galten weithin als Lackmustest für die friedliche Zukunft der von 30 Jahren Bürgerkrieg und dem Tsunami des Jahres 2004 schwer gebeutelten indonesischen Provinz. Denn diese ersten freien Wahlen auf Provinzebene waren zentraler Bestandteil des Friedensabkommens,1 das im August 2005 zwischen der indonesischen Zentralregierung unter Präsident Susilo Bambang Yudhoyono und der Guerillabewegung Gerakan Aceh Merdeka (Bewegung Freies Aceh, GAM) geschlossen wurde. Der insgesamt freie und faire Ablauf der Wahlen bestätigte dabei die Hoffnung, dass der erdgas- und erdölreichsten Provinz Indonesiens eine friedlichere Zukunft bevorstehen könnte.

(aus: »Blätter« 2/2007, Seite 155-158)
Themen: Krieg und Frieden und Demokratie

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