Leyen-Feminismus: Frauenpower und Populismus | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Leyen-Feminismus: Frauenpower und Populismus

von Jutta Roitsch

Zweifellos: Die Medien mögen Ursula von der Leyen und jubeln sie zu einer der beliebtesten Politikerinnen hoch. Das gipfelte jüngst in einem Satz, der an unkritischer Huldigung kaum noch zu überbieten ist: „Ursula von der Leyen hat sich in nur drei Monaten mit ihrem Anliegen durchgesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland wirklich zu ermöglichen.“1 Diese „große Errungenschaft“, so der Autor, werde in Erinnerung bleiben. Nur erwähnt er nicht, wann diese Vereinbarkeit denn stattfinden soll. Und für wen: Männer vereinbaren Familie und Beruf schon lange und werden für ihre Eheund Hausfrauen steuerlich massiv belohnt. Gemeint sind also die Frauen.

(aus: »Blätter« 7/2007, Seite 861-866)
Themen: Arbeit und Feminismus

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