Globalisierung und Geschlecht | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Globalisierung und Geschlecht

Über neoliberale Strategien zur Gleichstellung

von Christa Wichterich

In den internationalen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, die seit den 70er Jahren Vorreiter für frauenpolitische Maßnahmen waren, hat sich eine „Gender-Müdigkeit“ breitgemacht. Gender Mainstreaming als Strategie, die einen geschlechterdifferenzierenden Ansatz in allen Institutionen und politischen Ressorts verankern soll, hat Geschlechterpolitik als Verfahren institutionalisiert – und gleichzeitig entpolitisiert. Frauenbewegungen sind fragmentiert und meist leise geworden.

(aus: »Blätter« 6/2007, Seite 686-694)
Themen: Armut und Reichtum, Feminismus und Globalisierung

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