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Poker ums Kosovo

von Norbert Mappes-Niediek

Als am 2. Februar d.J. der Sondergesandte der Vereinten Nationen für den Kosovo-Statusprozess, Martti Ahtisaari, den Regierungen in Belgrad und in Priština den von ihm erarbeiteten Vorschlag zur Lösung des Kosovo-Status übergab und diese zu intensiven Gesprächen aufforderte, sollte dies eigentlich nur der letzte Schritt eines langen Prozesses sein. Schließlich schien bereits seit über einem Jahr alles in trockenen Tüchern: Das Kosovo, seit 1999 unter der Verwaltung der Vereinten Nationen, 1 sollte unabhängig werden. In diesem Sinne gab der UN-Sicherheitsrat bereits am 24. Oktober 2005 grünes Licht für den Beginn von Gesprächen über den künftigen Status des Kosovo.

(aus: »Blätter« 3/2007, Seite 278-281)
Themen: Europa, Asien und Vereinte Nationen

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