Juden im Iran: Heimat in der Diaspora? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Juden im Iran: Heimat in der Diaspora?

von Katajun Amirpur

Der Staat Israel gilt als die nationale Heimstätte des jüdischen Volkes. Das zionistische Selbstverständnis, exklusiv das Weltjudentum zu vertreten, wird jedoch nicht nur durch die große Zahl der in den Vereinigten Staaten lebenden Juden fundamental in Frage gestellt. Vielleicht noch nachhaltiger erschüttert die Existenz einer großen jüdischen Gemeinde im Iran die Annahme, dass Israel der einzige Ort auf Erden sei, an dem Juden einem Schicksal entgehen können, dass jenem ähnelt, das ihnen im letzten Jahrhundert in Europa widerfahren ist.

(aus: »Blätter« 12/2008, Seite 45-52)
Themen: Naher & Mittlerer Osten, Antisemitismus und Religion

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