Ecuador: Urwald oder Erdöl | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

Ecuador: Urwald oder Erdöl

von Frank Braßel

Es ist ein geradezu klassischer Konflikt zwischen Entwicklungsstrategien und Fragen des lokalen wie globalen Umweltschutzes, mit dem sich die linke ecuadorianische Regierung unter Präsident Rafael Correa gegenwärtig konfrontiert sieht: Die größten Erdölreserven Ecuadors, schätzungsweise 850 Mio. Fass Schweröl, befinden sich in einem noch weitgehend unberührten Teil des Amazonasregenwaldes, der Ishpingo- Tambococha-Tibutini heißt und meist nur ITT genannt wird. Diese Abkürzung ist in Ecuador inzwischen in aller Munde, symbolisiert sie doch nicht nur eine Debatte um den Entwicklungsweg, den die populäre linke Regierung einschlagen will, sondern einen vollkommen neuen Vorschlag zum globalen Klima- und Umweltschutz und der damit verknüpften Lasten.

(aus: »Blätter« 1/2008, Seite 115-117)
Themen: Lateinamerika

Artikel kaufen (PDF, 1,00 €)

Digitalausgabe kaufen (9,00 €)

Login

top