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Das Ende der konservativen Ära?

John McCain und das Dilemma der Republikaner

von Rick Perlstein

Damals, als der republikanische Präsidentschaftswahlkampf noch einen Wettbewerb darstellte, erfuhr John McCain derart extravagante Beschimpfungen seitens führender konservativer Stimmen, dass diese geradezu ein neues Literaturgenre konstituierten. Rush Limbaugh sagte, McCain gefährde „den amerikanischen Lebensstil, wie wir ihn seit jeher kennen.“ McCains Senatskollege Thad Cochran meinte: „Der Gedanke an ihn als Präsidenten lässt mich erschauern.“ Ann Coulter warf ihm die unverzeihlichste aller Sünden vor, nämlich dass McCain in Wahrheit „ein Demokrat“ sei. Coulters Arbeitgeber, „Fox News“, unterstützte diese Schmutzkampagne am 7.

(aus: »Blätter« 7/2008, Seite 33-40)
Themen: USA und Konservatismus

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