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Ungarische Kapriolen

von Matthias Eickhoff

Ungarn sieht politisch unberechenbaren Zeiten entgegen. Ob der sozialistische Regierungschef Ferenc Gyurcsány bis zur nächsten Parlamentswahl 2010 im Amt bleibt, erscheint mehr als fraglich. Nachdem der liberale SZDSZ seine Minister aus der Koalitionsregierung mit der sozialistischen MSZP zurückgezogen hat, regiert seit Anfang Mai eine MSZP-Minderheitsregierung.

Die ungarische Politik ist eine Gleichung mit vielen Unbekannten, und die Karten werden gerade neu gemischt. Sicher ist nur eins: Dem nationalkonservativen Oppositionsführer Viktor Orbán und seiner Partei Fidesz ist es gelungen, die 2006 wiedergewählte sozialliberale Regierungskoalition Stück für Stück zu diskreditieren und zu destabilisieren.

(aus: »Blätter« 6/2008, Seite 24-28)
Themen: Europa und Rechtsradikalismus

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