Ruanda: Der zweifache Völkermord | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Ruanda: Der zweifache Völkermord

von Sabine Grund

Der Völkermord, dem vor 14 Jahren in Ruanda rund eine Million Menschen zum Opfer fielen, wird in der bundesdeutschen Öffentlichkeit, so er überhaupt zur Sprache kommt, immer noch einseitig als „Völkermord an den Tutsi“ wahrgenommen. Dabei wird übersehen, dass parallel zu den Massakern an den Tutsi vermutlich ebenso viele Hutu von den aus dem benachbarten Uganda vordringenden Eroberern, einer Gruppe von Exil-Tutsi, getötet wurden.

(aus: »Blätter« 5/2008, Seite 22-24)
Themen: Afrika, Krieg und Frieden und Vereinte Nationen

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