Antisemitische Erblast | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Antisemitische Erblast

Vom Nationalsozialismus zum Nahost-Konflikt

von Gert Krell

Vor 70 Jahren trat, mit den Pogromen vom 9. November 1938, die nationalsozialistische Politik gegenüber den Juden in ihre eliminatorische Phase. Knapp zehn Jahre später wurde der Staat Israel gegründet, möglicherweise eine (nicht-intendierte) Folge des verbrecherischen Nazi-Regimes; etwa so, wie es Fritz Stern in seinen Erinnerungen formuliert hat: „Ohne Hitlers Deutschland und seinen Griff nach der Weltmacht wäre Deutschland nicht geteilt und Israel nicht geschaffen worden.“ 1 Lässt man sich auf die politischen Implikationen einer solchen – gewiss kon-trovers zu diskutierenden – Argumentation ein, dann erweitert sich die Reflexion über deutsche histori-sche Verantwortung auch auf den Nahost-Konflikt.

(aus: »Blätter« 11/2008, Seite 81-90)
Themen: Antisemitismus, Naher & Mittlerer Osten und Nationalsozialismus

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