Das gescheiterte Projekt | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Das gescheiterte Projekt

von Manfred Lauermann

Dem historischen Gesetz, dass die Geschichte stets von den Siegern geschrieben wird, setzte Stefan Zweig in seinem Werk „Sternstunden der Menschheit“ Portraits von Verlierern entgegen – oder er erfand Entscheidungssituationen, in denen die Geschichte auch ganz anders hätten verlaufen können, wäre die Kontingenz gnädiger gestimmt gewesen. Knapp 20 Jahre nach dem Untergang der DDR legt nun der Politikwissenschaftler Dieter Segert, Jahrgang 1952, heute Professor an der Universität Wien und damals aktiv in einer Basisbewegung der SED an der Berliner Humboldt-Universität, seine „Verlierergeschichte“ vor. Und zwar in Form einer Autobiographie, die zu Beginn wie zum Schluss zugleich eine Gruppenbiographie ist.

(aus: »Blätter« 4/2009, Seite 112-114)
Themen: Ostdeutschland und Wissenschaft

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