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Kolumbien: Mit Kooperativen gegen Drogen

von Gerhard Drekonja-Kornat

Die Notiz über seinen gewaltsamen Tod stand nur deshalb prominent in den lokalen Zeitungen, weil er vor zwei Jahren dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush die Hand schütteln durfte. Und das kam so: Miguel Daza, ein ganz gewöhnlicher Kleinbauer aus Kolumbien, verwurzelt im Schwemmland des gewaltigen Magdalena-Stroms, hatte die üblichen Gelegenheitsjobs ausgeübt, die seinen Schulabschluss verhinderten, bevor er zum Militärdienst eingezogen wurde. Im Kampf gegen die Guerilla fielen einige seiner Freunde. Nach seiner Rückkehr ins zivile Leben stellte sich ihm dann die Frage: Wovon soll ich leben?

(aus: »Blätter« 4/2009, Seite 24-27)
Themen: Lateinamerika, Krieg und Frieden und Soziale Bewegungen

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