Die falsche Trias: Darwin-Nietzsche-Foucault | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die falsche Trias: Darwin-Nietzsche-Foucault

von Rudolf Walther

Zum doppelten Darwin-Jubiläum – 200. Geburtstag und 150. Jahr des Erscheinens seines Hauptwerks „Die Entstehung der Arten“ – ist eine ganze Reihe von Büchern erschienen, die gegen die gängigen Vor- und Fehlurteile über den britischen Naturforscher zu Felde ziehen.

Besonders sticht dabei das Buch des Zürcher Historikers Philipp Sarasin heraus. Er widerlegt das Gerücht, dass man von Darwin eine direkte Linie ziehen könne zum Rassismus, der Ende des 19. Jahrhunderts aufkam. Darwin erklärte, dass die oberflächliche Verschiedenheit der Menschen keinerlei biologische Grundlage abgebe für die Konstruktion von „Rassen“. Darwin war kein Rassist und so wenig Darwinist wie Marx Marxist.

(aus: »Blätter« 6/2009, Seite 116-118)

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