Osteuropa in der Finanzkrise: Ein neues Argentinien? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Osteuropa in der Finanzkrise: Ein neues Argentinien?

von Joachim Becker

Über die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Bundesrepublik wird derzeit viel spekuliert. Weit weniger gerät in den Blick, dass die osteuropäischen Staaten bereits in wesentlich stärkerem Maße betroffen sind – wenn auch in höchst unterschiedlicher Weise.

Sowohl von Finanzinvestoren als auch von der deutschen Öffentlichkeit wird Osteuropa oft als einheitliche Region wahrgenommen. Doch spätestens in der aktuellen Krise treten die Unterschiede deutlicher hervor. Die Spaltungslinien verlaufen weniger zwischen EU-Mitgliedern und Nicht-EU-Ländern als vielmehr zwischen Ländern mit verschiedenen Wirtschaftsmodellen und daraus resultierender unterschiedlicher Krisenanfälligkeit.

(aus: »Blätter« 6/2009, Seite 97-105)
Themen: Kapitalismus, Finanzmärkte und Globalisierung

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