Drogenkrieg in Lateinamerika | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Drogenkrieg in Lateinamerika

von Albert Sterr

In Lateinamerika steht der vor zwei Dekaden gegen die Kokainkartelle in Bolivien, Peru und Kolumbien ausgerufene „Krieg gegen die Drogen“ zunehmend auf dem Prüfstand der Öffentlichkeit. Im Falle Kolumbiens geriet insbesondere das enge Bündnis des Präsidenten Álvaro Uribe mit der US-Regierung in die Kritik, nicht zuletzt wegen seiner zweifelhaften Vermengung von Guerilla- und Drogenbekämpfung. Trotz der Investition von etwa sechs Mrd. US-Dollar im Rahmen des sogenannten Plan Colombia, von denen 80 Prozent für militärische Zwecke aufgewendet werden, ist es den USA bisher nicht gelungen, das Kokainangebot dauerhaft zu vermindern. Die Weltproduktion liegt seit Jahren stabil bei rund 1000 Tonnen.

(aus: »Blätter« 5/2009, Seite 103-112)
Themen: Lateinamerika und Sport

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