Nach der Krise ist vor der Krise | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kapitalismus in der Krise

Nach der Krise ist vor der Krise

Für ein Wirtschaftsdemokratie ohne Finanzkapitalismus

von Friedhelm Hengsbach

Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“, forderte 1997 der damalige Bundespräsident Roman Herzog. Gut zehn Jahre später geht dieser Ruck nicht nur durch Deutschland, sondern durch die Welt – jedoch in völlig anderer Art und Weise, als Roman Herzog ihn sich vorgestellt hat. Diejenigen, die 30 Jahre lang das Vertrauen in die Steuerungskraft der Märkte gepredigt und den schlanken Staat als den besten aller möglichen Staaten angehimmelt haben, glauben ruckartig nicht mehr an die Selbstheilungskräfte des Marktes und rufen nach dem Staat als ihrem einzigen Retter.

(aus: »Blätter« 5/2009, Seite 53-61)
Themen: Kapitalismus, Armut und Reichtum, Finanzmärkte und Wirtschaft

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