Amerikas Verbohrtheit ist nicht Obamas Schuld | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Amerikas Verbohrtheit ist nicht Obamas Schuld

von William Pfaff

„Obama – der Mann, der glaubt, er sei Präsident“. Diese aufschlussreiche Schlagzeile las ich kürzlich über einem französischen Kommentar zur politischen Situation in Amerika. Der Verfasser, Yves de Kerdrel von der Tageszeitung „Le Figaro“, befand, Obama habe sich als Sternschnuppe erwiesen. Noch sei der Schweif ihrer Flugbahn am Himmel sichtbar, aber der Stern beginne, hinterm Horizont zu verschwinden.

Obamas Popularität, so der Autor, sei den Umfragen zufolge in nur sechs Monaten unter diejenige des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy abgesunken, der bereits seit zwei Jahren amtiert, Krisen durchgestanden, für unpopuläre Reformen gekämpft und sich Feinde gemacht hat.

(aus: »Blätter« 9/2009, Seite 39-38)
Themen: USA

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