Die große Spaltung: Kapitalismus auf Chinesisch | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Chinesische Moderne

Die große Spaltung: Kapitalismus auf Chinesisch

von Christopher Hayes

In Chongqing, einem rasch wachsenden westchinesischen Stadtstaat an den Ufern des Jangtse, erinnert im Herzen der Innenstadt ein sechs Stockwerke hoher Turm an die Opfer des „antijapanischen Krieges”, wie die Chinesen ihn nennen. Nach dem Einmarsch der Japaner im Jahre 1937 verlegte China seinen Regierungssitz von Nanjing nach Chongqing. Die Stadt wurde so zum Ziel japanischer Luftangriffe und im Verlauf des Krieges stark zerstört. Ein Jahr, nachdem Mao Zedong 1949 das neue China begründet hatte, gedachte er der im Krieg Gefallenen mit dem Volksbefreiungs-Gedächtnisturm. Im städtischen Ausstellungszentrum erklärte ein Fremdenführer mir 2009, noch vor 20 Jahren sei das Denkmal das höchste Gebäude der Stadt gewesen.

(aus: »Blätter« 4/2010, Seite 89-98)
Themen: Armut und Reichtum, Asien und Kapitalismus

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