Ungarn und Slowaken in der Nationalismusspirale | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Ungarn und Slowaken in der Nationalismusspirale

von Rudolf Walther

Aus den Parlamentswahlen in Ungarn gingen die rechte Partei Fidesz und die rechtsradikale Jobbik als Sieger hervor.[1] Der Fidesz verschaffte das ungarische Wahlrecht mit einem Stimmenanteil von 52,7 Prozent eine komfortable Zweidrittelmehrheit im Parlament. Als eines der ersten Projekte kündigte der Wahlsieger Viktor Orbán an, den rund 2,5 Millionen im Ausland lebenden Ungarn die Möglichkeit zu geben, die ungarische Staatsangehörigkeit zu erwerben. Ein entsprechendes Gesetz wurde mit 344 Stimmen bei nur zwei Gegenstimmen und fünf Enthaltungen vom Parlament durchgewinkt.

(aus: »Blätter« 8/2010, Seite 31-34)
Themen: Europa

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