Kleptokratie in Kirgistan | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kleptokratie in Kirgistan

von Alexander Warkotsch

Mitte Juni brachen im Süden Kirgistans gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen der kirgisischen Mehrheit und der usbekischen Minderheit aus. Infolge der bewaffneten Konflikte starben in Osch und Dschalalabad hunderte Menschen; Zehntausende sind auf der Flucht. Die Unruhen zeigen, dass sich die Lage, insbesondere im Süden des Landes, auch über zwei Monate nach dem Sturz von Präsident Kurmanbek Bakijew nicht stabilisiert hat. Während die Interimsregierung Mühe hat, ihre Autorität durchzusetzen, versucht Bakijew aus dem weißrussischen Exil, die Situation zu destabilisieren. Dennoch erscheint eine Rückkehr Bakijews ausgeschlossen.

(aus: »Blätter« 7/2010, Seite 30-32)
Themen: Asien, Russland und Korruption

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