Euro-Krise made in USA | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Euro-Krise made in USA

von William Pfaff

Die Nachrufe auf den Euro demonstrierten, wie sehr die jeweiligen Temperamente, Nationalcharaktere und Kulturen divergieren: Die Europäer reagierten mit Grabesstimmung und düsteren Zukunftsgemälden, aber dennoch unbeugsam. Amerikaner und Engländer schaufelten fröhlich und selbstzufrieden Erde auf einen Sarg, der schon tief in der Grube lag. Ha, diese Europäer! Glauben doch tatsächlich, sie könnten den Märkten die Stirn bieten! Doch plötzlich, eines Montagmorgens im Mai, sprang der Sargdeckel auf und der Euro war wieder da, größer, besser und strahlender als zuvor!

(aus: »Blätter« 6/2010, Seite 41-42)
Themen: Finanzmärkte, Europa, Neoliberalismus und USA

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